Pressemitteilung vom 03. Juli 2013

Zur Diskussion über eine Impfpflicht als Antwort auf die aktuellen Masernfälle in Berlin erklärt Biggi Bender, Sprecherin für Gesundheitspolitik:


Wer wie der FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr eine Impfpflicht im Kampf gegen Masern ins Spiel bringt, setzt leichtfertig das Prinzip der informierten Entscheidung und das Selbstbestimmungsrecht der Menschen aufs Spiel. Masern-Erkrankungen können sehr schwerwiegend bis tödlich verlaufen, doch kann dies auch angesichts der insgesamt guten Durchimpfungsrate in Deutschland kein Anlass für eine Bevormundung der Menschen sein. Risiken bekämpft man nicht mit Hysterie – angezeigt sind eine sachliche Diskussion und Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren der Erkrankung! Dazu gehört selbstverständlich auch die Information über die seltenen, aber möglichen Impfschäden.